3. November 2006
Leider gestaltet sich die Aktualisierung aller alten Memos zum Projekt etwas schwierig. Viele Notizen sind nur handschriftlich verfügbar und müssen erst abgetippt werden. Das geht aber Scheiße mit mehr als 3 Promille! Wir werden sehen, nach und nach kommen alle alten Kommentare, Beiträge, Erfolgsmemos und Notizen zu unseren Kraftbäumen online.
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31. Oktober 2006
Derzeit zieht unsere uralte Webseite in dieses schicke Blog um und in diesem Zuge werden nach und nach alle alten Beiträge eingebaut. Also, für alle die gern die Entwicklung der Biogeneratoren, bei uns eben Kraftbäume, weiter mitverfolgen möchten sollten sich vieleicht diesen Blog hier abbonieren.
Aktuellster Stand: Winterfestmachung!
Derzeit wird hier alles auf den Winter vorbereitet! Die Bäume liefern derzeit auch nur noch sehr minimalen Strom so das weitere Experimente keinen Sinn mehr haben. War ja auch klar, es gibt nahezu keine Blätter mehr welche die Energie am Laufen halten…
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13. Mai 2001
Ja, endlich ist es soweit! Es blüht und grünt soweit das Auge reicht! Daher haben wir auch sofort wieder alle experimentelle Technik aus dem Schuppen und neues Bier aus dem Markt geholt! Nun geht es los, die ersten Erfolge sind bereits gut messbar!
Wie man auf dem Oszibild sehen kann klappt es derzeit leider nicht mit einem sauberem Sinussignal. Aber die Stromstärke von 2 Ampere bei 180 Volt überzeugt uns derzeit völlig! Und das im Mai, das muss man sich mal vorstellen! Die Sonne hat noch gar keine volle Kraft aber unsere Bäume bringen bereits reichlich Energie. Nun muss noch ein wenig am Sinussequenzgenerator gearbeitet werden. Ohne Sinuswellen sind vernünftige Anwendungen nicht denkbar. Will man hier jetzt einen Bierkühler anschließen so hat man echte Probleme, das Bier wird nicht kühl bleiben! Bei diesen, wie im Bild zu sehenden, zackigen Wellen schaltet sich der Bierkühler eigentlich ständig ein- und aus. Das geht solange bis er kaputt ist, logisch.
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3. Dezember 2000
Nun ist es Winter und unsere Versuchsbäume haben eine Ruhepause verdient. Wir werden sehen wie es im nächsten Jahr weitergeht. Derzeit bereiten uns immer noch die unterschiedlichen Spannungshöhen ernste Probleme.
Gestern haben wir sicherheitshalber die Steckdoseneinsätze und die geheime Elektronik aus den Bäumen ausgebaut und in den Keller verlagert. Neuerdings sollen sich hier Diebe rumschleichen.
Wir werden den Winter über gemütlich am warmen Ofen und bei reichlich Pilsner weitere Theorien ausarbeiten und einen Plan festlegen wie es genau weitergeht. Ziel ist ja primär die Spannung zu erhöhen. Und das ohne das man dreimal am Tage gießen muss! Das nervt nämlich, gerade erst diesen Sommer, da rennt man wie blöde laufend mit der Kanne zum Baum, nur das die Geräte nicht ausgehen! Dann zum Grillabend, Bier war schön kühl, haben wir versucht die Heißluftpistole direkt am Kraftbaum zu betreiben. Ist natürlich misslungen, man hätte mehr gießen müssen. Naja hatten wir ebend einen verfrühten Herbst. Die Blätter waren allen runter jedenfalls…
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13. Oktober 2000
Heute gab es eine Überlastung beim Experimentieren mit verschiedenen Lichtschwankungen. Offensichtlich lag die Lastabnahme deutlich über der zu vermuteten Abgabeleistung. Das führte dazu das die negativ geladenen Ionenbahmen mit plötzlichen hohen Impulsströmen förmlich aufgeheizt wurden. Dadurch trat vermutlich eine extreme Strangverdrängung der gepulsten Ionensysteme auf wodurch die äußeren Schalen, sprich die Rinde, durch den enstandenen hohen Druck abgesprengt wurden.
Zum Glück wurde niemand dabei verletzt. Interessant war allerdings der plötzliche Spannungsanstieg von normal etwa 260 Volt auf ca. 450 Volt, und das obwohl die Last gleichmäßig gehalten wurde. Entscheidend war vermutlich der Überflug eines riesigen Vogels dicht über dem Baum, der verursachte Schatten war so plötzlich und dunkel das wir echt erschrocken sind. Hinterher, wenige Sekunden dauerte das Spektakel, war wieder volle Sonnenleistung. Das muss wohl das Gleichgewicht des Baumes gestört haben.
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29. Mai 1999
Wechselstrombäume sind nicht immer für alle Einsatzzwecke gut geeignet. Manchmal ist es sinnvoll Kraftbäu7me zu haben welche Gleichstrom liefern. Ein Einsatzgebiet wäre z.B. das Laden einer Autobatterie.
Gut, daran haben wir diesen Winter über gearbeitet. Durch geschickte Ausrichtung der Bäume nach Norden und Süden und dem Verbinden gegenteilig polarisierter Wurzeln zweier, gleichartig groß gewachsener Bäume, ist es möglich die Ionenströme in den Osmosekanäle entgegengesetzt umgegekehrt zu polarisieren. Einziger Nachteil: Es muss noch ein zusätzliches Verbindungskabel von einem Baum zu dem anderen gelegt werden. Das dient dem Ladungsausgleich. Es wird derzeit direkt an der Entnahmestelle angeklemmt.
Die Bäume dürfen nicht zu groß sein damit die Spannung nicht zu hoch wird. Derzeit werden Werte um die 60 Volt erreicht. Leider etwas zu viel für eine Autobatterie. Aber wenn man noch kleinere Bäume nimmt sinkt die Leistungsabgabe derart das kaum eine LED betrieben werden kann. Daran müssen wir noch arbeiten.
Ziel wird es sein zwei Bäume so zu züchten das links und rechts neben dem Carport einer gepflanzt wird und zwar genauso wie die Pole der Autobatterie angeordnet sind. Und schon kann das Auto ganz leicht aufgeladen werden. Vertauscht man die Bäume beim Pflanzen, muss man dann ebend immer rückwärts parken….
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16. November 1998
Hier ein kleiner Rundgang durch die Theorie und des Funktionsprinzips der Kraftbäume. Leider können wir das nur kurz umreisen, es ist erstens einfach zu komplex und zweitens ohne genügende Einwirkung eines bestimmten Gerstensaftes nicht zu durchdenken.
Durch Osmose bedingt werden geladene Ionen ständig von der Wurzel zu dem Blattwerk transportiert.
Dabei spielt der Transport und die Geschwindigkeit des Transports eine entscheidende Rolle. Im Blattwerk werden die von unten kommenden negativ geladenen Ionen mit Hilfe des Sonnenlichtes, Stichwort Photosynthese, positiv aufgeladen und wieder zur Wurzel zurückgeschickt.
Durch das abwechselnde Fließen beider verschieden geladenen Ionenströme entsteht Wechselstrom, der Name deutet es ja bereits an. Die Höhe des Wechselstroms hängt nun maßgeblich von der Fließgeschwindigkeit ab, je höher der Baum desto höher die Zeit welche die Ionen benötigen um ans andere Ende zu kommen und dementsprechend höher natürlich die Wellenlänge der Wechselamplituden des Ionenmagnetfeldes. Die Stromstärke ist wiederrum abhängig von der Dicke des Baumes, klingt ja auch logisch, da in einem dickeren Baum mehr Ionenstränge vorhanden sind. Wie wir alle wissen erhöht sich die Stromstärke quatratisch zur Menge der parallelgeschaltenen Wechselfelder.
Berechnet wird die Spannung im wesentlichen so:
U = H*D*LS/10
H ist die Höhe des Baumes, gemessen von der Erde bis zum höchsten Blatt in Meter. D ist der größte Durchmesser der Baumkrone in Meter und LS der aktuell empfohlene Lichtschutzfaktor. U ist dann die Spannung in Volt.
Die Stromstärke lässt sich zumeist nur schwer berechnen, aber grundsätzlich gilt:
I = d*(Fe*PH/U)
Also Fe ist die aktuelle Feuchte der Erde, auszurechnen als Widerstandswert pro Meter Erde bei 100Volt Streckenspannung. PH ist der PH-Wert der Erde, U die Spannung des Baumes und d der Durchschnittsdurchmesser des Stammes in cm.
So ist es jetzt sicherlich grundsätzlich klar wie Wechselstrombäume funktionieren und wie die Berechnung erfolgt. Die Abnahme des Stromes direkt aus den Ionenfeldern wird an anderer Stelle erklärt. Ebenso die Plus- und Minusbäumchen.
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31. August 1998
August 1998, die Entwicklungen sind in der Theorie nahezu vollständig ausgearbeitet. Wir sitzen an den letzten Einstellungen bei etwa 30 Grad im Schatten. Sicherlich nicht unbedingt die beste Temperatur zum Arbeiten aber sowas lässt sich ja leicht mit kühlem Pilsner ausgleichen. Entscheidende Formeln und Zutaten sowie ungelöste Pornorätselhefte lagen deutlich im Hauptaugenmerk aller primären Forschungen rund um den Stromsequenzengenerator. Gerade dieser hatte es zu diesem Zeitpunkt in sich da einige Dinge rund um den 6-phasigen Wechselstrom, 60° pro Phase!, noch nicht bekannt waren sowie die Zeitdifferenzmessschaltkreise derzeit bei Conrad einfach nicht lieferbar waren. Sechs Phasen versprachen aber eine bessere Auslastung mehrerer Bäume, auch unter Lichtverhältnissen bedacht.
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